Keramikimplantate aus Zirkonoxyd

Vorteile und Nutzen für den Patienten

  • Biologische Eigenschaften
    der Hauptvorteil der Keramikimplantate liegt in der hervorragenden Gewebeverträglichkeit. Das zeigt sich positiv bei der Einheilung in den Knochen (Osseointegration), der dichten und festen Anlagerung des Zahnfleisches am Implantat (gingivaler Abschluss), sowie extrem geringer Plaqueanhaftung.
    Obwohl auch Titanimplantate eine gute Verträglichkeit aufweisen, wurden in aktuellen Studien Titanbelastungen nach Implantation im umliegenden Gewebe bzw. in den regionären Lymphknoten festgestellt. Abhängig von der genetischen Disposition des Patienten ist eine unterschiedlich starke Entzündungsreaktion nachweisbar.
  • Gesünder
    Keramische Implantate leiten weder Wärme noch elektrische Energie. Sie verursachen keine Irritationen des Immunsystems.
  • Ästhetik
    Keramikimplantate haben eine weiße Farbe und damit eine bessere Ästhetik als die grauen Implantate aus Titan. Es kommt nicht zum Durchschimmern von dunklen Metallanteilen. Die von Patienten immer wieder beklagten ästhetischen Unzulänglichkeiten aufgrund grauer Ränder um Implantatkronen gehören der Vergangenheit an.
  • Schonenderes Vorgehen
    Keramikimplantate sind meist einteilig. Sie ragen gleich nach dem Einsetzen beim Patienten wenige Millimeter in den Mundraum. Daher ist nach der Einheilphase von drei bis sechs Monaten (anders als bei zweiteiligen Titanimplantaten) kein zweiter chirurgischer Eingriff zur Freilegung der zunächst unter dem Zahnfleisch eingeheilten Implantate notwendig.
  • Beste Lösung für Allergiepatienten
    Wir bieten mit speziellen Bohrern und chirurgischem Instrumentarium aus Keramik eine komplett metallfreie Vollversorgung an – für Allergiepatienten die beste Alternative.
  • Einfachere Hygiene
    durch die gewebefreundliche, glatte und kratzfeste Implantatschulter aus Zirkonoxid ist Zahnersatz auf keramischen Implantaten leichter und effizienter sauber zu halten als herkömmliche Restaurationen auf Titanimplantaten. In Studien wurde im Vergleich zu Titan eine signifikant geringere bakterielle Kontamination der Oberfläche festgestellt. Weil es bei einteiligen Keramikimplantaten keine Spalten zwischen Implantatkörper und Abutment (den verschraubten Aufbauteilen) gibt, können sich auch keine Bakterien in den Spalträumen oder sogar im Implantatinneren ansiedeln (sog. Biofilm). Die Gefahr einer Periimplantitis und damit eines möglichen Implantatverlusts ist dadurch minimiert.




Zahnarzt Dr. Herbert Pacha & Zahnarzt Dr. Hartmut v. Blanckenburg, Großer Hillen 10, 30559 Hannover, Tel. 0 5 11 / 95 44 10, Fax: 0 5 11 / 95 44 110

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